Zwischen den Dentelles de Montmirail und dem Mont Ventoux liegt das historische Gebäude der Domaine de Fabrèque am Rand der zur Domaine gehörenden 10ha Weinberge.
Der Name Fabrèque stammt aus der Zeit der Römer da diese hier Steine für den Bau von Häusern gewannen.
»Le Géant« der Gigant: so nennen die Einheimischen den Mont Ventoux, der der Appellation ihren Namen gibt.
Die Radfahrer nennen ihn den Berg der Leiden. Denn entweder ist der Aufstieg lang und steil über 40 km und die letzten 15 km ohne Schatten oder der Aufstieg ist etwas kürzer - dafür aber noch steiler.
In der Ebene am Fuß des Giganten liegen Weingüter wie die Domaine de Fabrèque. Der Berg prägt die Landschaft und die Menschen. Er flößt Respekt ein.
Die intensive Arbeit im Weinberg, intensive Sonneneinstrahlung und unendlich vielen Noten von wilden Kräutern, die diese Gegend so charakterisieren finden sich im Wein wieder. Komplex und spritzig, intensiv, aber dabei weich und mild entfalten sich die Aromen von reifen schwarzen Früchten, von Kräutern und leichten Noten von Lakritz und bereiten dem Genießer dank seiner wunderbaren Länge viel Gaumenfreuden. Didier Charon der Besitzer der Domaine de Fabrèque fängt all diese Facetten der Trauben in seinem Wein ein. Ein Wein, der die Sorgfalt spüren lässt, mit der der Winzer gewohnt ist, seine Weinberge zu pflegen. Die selektive Lese ist Voraussetzung für die spätere Reintönigkeit und Typizität der Weine. Als Folge der Traubenreife und der kleinen Erträge pro Weinberg sowie traditioneller Kellerarbeit entsteht ein Wein mit geschmacklicher Fülle und Ausgewogenheit. Ein Kleinod, das mit Massenware nichts zu tun hat.